Klassische Musik
Maurice Ravel
Maurice Ravel (1875-1937), einer der Meister der französischen Musik, hatte Wurzeln am Genfersee: sein Vater, der Ingenieur Joseph Ravel, war in Versoix am Seeufer geboren. Im Frühjahr 1913 wohnte Ravel in Clarens, im Hôtel des Crêtes, direkt neben dem Hôtel du Châtelard, in dem die Familie Strawinski logierte: dort arbeiteten die beiden Musiker gemeinsam an der Orchestrierung von Mussorgskis „Chowanschtschina“ für Djaghilews Ballets Russes, während Strawinski „Le Sacre du printemps“ vollendete. Ravel verdanken wir den „Boléro“, „Daphnis et Chloé“, „La Valse“ und das „Konzert für die linke Hand“.
Maurice Ravel, ein Frühling in Clarens
Wurzeln am Genfersee
Obwohl Maurice Ravel (1875-1937) einer der Meister der französischen Musik ist, hatte er Bindungen zum Genfersee: sein Vater, der Ingenieur Joseph Ravel, war in Versoix am Seeufer geboren. Die Schweiz war ihm also nicht fremd, als er an die Riviera zum Arbeiten kam.
März 1913: Clarens, mit Strawinski
Im März 1913 gesellt sich Ravel in Clarens zu Igor Strawinski, um auf Wunsch von Diaghilew eine Ausgabe von Mussorgskis „Chowanschtschina“ für die Ballets Russes vorzubereiten. Er wohnt im Hôtel des Crêtes, dicht neben dem Hôtel du Châtelard, in dem die Familie Strawinski lebt, und bleibt bis Ende April.
Le Sacre am Klavier
Während dieses Aufenthalts spielt ihm Strawinski am Klavier „Le Sacre du printemps“ vor, das er gerade vollendet hat, und zeigt ihm seine „Drei japanischen Lyriken“. Im Gegenzug arbeitet Ravel an seinen eigenen „Trois poèmes de Stéphane Mallarmé“ und vollendet in Clarens „Soupir“, das er Strawinski widmet.
Der Meister des Boléro
Über diese Genfersee-Episode hinaus verdanken wir Ravel einige der meistgespielten Werke des Repertoires: „Daphnis et Chloé“, „La Valse“, den „Boléro“ und das „Konzert für die linke Hand“.
Zugehörige Orte
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Foto folgtDie Pension in Clarens, in der Maurice Ravel im Frühjahr 1913 wohnte, unmittelbar neben der Familie Strawinski.