Klassische Musik
Richard Wagner
Richard Wagner (1813-1883) suchte mehr als einmal die Ufer des Genfersees auf. Nach der Revolution von 1849 geächtet und in die Schweiz geflüchtet, wohnte er im Hôtel Byron bei Chillon, dann, 1865, in der Pension Le Rivage in La Tour-de-Peilz und in der Pension Prélat in Vevey. In seinen Jahren des Schweizer Exils kam er mit „Der Ring des Nibelungen“ und „Tristan und Isolde“ voran, während die Kulisse aus See und Bergen die Entstehung seines Gesamtkunstwerks begleitete. Sein Leben wurde durch die Begegnung mit Cosima, der Tochter von Franz Liszt, umgestürzt, ehe er in Bayreuth das seinem Werk gewidmete Festival gründete.
Richard Wagner an den Ufern des Genfersees
Der Verbannte von 1849
Nach der Dresdner Revolution von 1849 geächtet, verbringt Richard Wagner lange Jahre des Exils in der Schweiz, in Zürich und dann in Luzern. Die Kulisse aus Seen und Bergen begleitet die langsame Entstehung seines Werks.
1865: die Pensionen der Riviera
1865 wohnt Wagner am Genfersee: in der Pension Le Rivage in La Tour-de-Peilz, dann in der Pension Prélat in Vevey. Bekannt ist auch ein Aufenthalt im Hôtel Byron, nahe dem Château de Chillon.
Der Ring, Tristan und Cosima
In seinen Schweizer Jahren kommt er mit „Der Ring des Nibelungen“ und „Tristan und Isolde“ voran. Sein Leben wird durch seine Liebe zu Cosima, der Tochter von Franz Liszt, umgestürzt, die seine Frau werden wird.
Bayreuth
Schliesslich gründet er in Bayreuth das seinem Werk gewidmete Festival, die Krönung eines ganz auf die Idee eines Gesamtkunstwerks ausgerichteten Lebens.
Zugehörige Orte
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