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Rock, Pop & Metal

The Cross

The Cross

The Cross war Roger Taylors Band ausserhalb von Queen, in der der Schlagzeuger zu Gesang und Gitarre wechselte. Ihr zweites Album „Mad, Bad and Dangerous to Know“ wurde zwischen September und Dezember 1989 live in den Mountain Studios in Montreux aufgenommen und am 26. März 1990 veröffentlicht. Taylor war dabei zu Hause: Das Studio gehörte Queen seit zehn Jahren. Die von der Band und Justin Shirley-Smith koproduzierte Platte markiert eine Rückkehr zu klassischerem Rock, wobei alle Mitglieder am Schreiben beteiligt waren. Die CD-Fassung fügte eine Coverversion von Jimi Hendrix’ „Foxy Lady“ hinzu.

The Cross: die Band, in der Roger Taylor die Stöcke weglegte

Eine rückwärts gebaute Band

The Cross entstand 1987 aus einem einfachen Wunsch: Roger Taylor wollte singen. In dieser Band verliess er das Schlagzeug, trat nach vorn an Gesang und Rhythmusgitarre und überliess das Set jemand anderem.

Die Besetzung entstand rückwärts. Das erste Album, „Shove It“, nahm Taylor grösstenteils allein auf, noch bevor die Band existierte. Danach holte er Spike Edney, den Keyboarder der Queen-Tourneen, und suchte die Übrigen per Inserat: den Gitarristen Clayton Moss, den Bassisten Peter Noone und den Schlagzeuger Josh Macrae.

Montreux, Hauptquartier

Die Alben der Band entstanden im Wesentlichen in den Mountain Studios. Taylor war dort zu Hause: Queen besass das Studio seit 1979.

Die zweite Platte, „Mad, Bad and Dangerous to Know“, wurde dort zwischen September und Dezember 1989 in Live-Takes aufgenommen, koproduziert von der Band und Justin Shirley-Smith. Sie erschien am 26. März 1990. Die Dance-Einflüsse des ersten Albums waren verschwunden, ersetzt durch einen direkteren Rock, an dessen Songs alle Mitglieder mitschrieben. Die CD-Fassung ergänzt eine Coverversion von „Foxy Lady“ von Jimi Hendrix.

Eine Band, die in Deutschland funktionierte

Das Paradox von The Cross ist, dass sie ihr Publikum nie dort fanden, wo man es erwartet hätte. Alben und Singles verkauften sich im Vereinigten Königreich schlecht, trotz einiger Chartplatzierungen.

In Deutschland fand die Band echte Anerkennung und ein Publikum. Das dritte und letzte Album, „Blue Rock“, stammt weitgehend aus der Feder von Spike Edney. 1993 löste sich die Band auf, nach sechs Jahren und drei Platten, deren beste Erinnerung in einem Studio am Genfersee liegt.

Zugehörige Orte

  • Queen: The Studio ExperienceAusstellungOrt öffnen →
    Queen: The Studio Experience
    © Visit Montreux

    Die kostenlose Ausstellung in den echten Mountain Studios, wo Queen zwischen 1978 und 1995 sieben Alben aufnahm.

In Montreux aufgenommene Musik

1990

Mad, Bad and Dangerous to Know

Das zweite Album von The Cross, Roger Taylors Nebenprojekt, von September bis Dezember 1989 in den Mountain Studios aufgenommen. Der Schlagzeuger von Queen spielte zu Hause.

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