Rock & Metal
The Cure

The Cure, die von Robert Smith geführte britische Band, ist eine der Säulen des Rock der 1980er-Jahre, Pionier einer zum Kult gewordenen Cold Wave, von „Boys Don’t Cry“ bis „Friday I’m in Love“. Montreux empfing sie 1987 am Golden Rose Festival.
The Cure in Montreux
14. Mai 1987: an der Golden Rose
Am 14. Mai 1987 betrat The Cure die Bühne des Golden Rose Festival im Casino de Montreux, jenes Fernsehtreffens, das jedes Frühjahr die grossen Namen von Pop und Rock an den See brachte. Die Band war damals in vollem Aufbruch: Ihr Doppelalbum „Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me“ erschien in jenem Monat.
Toupierte Haare, Lippenstift und verschwommene Gitarren: Robert Smith und die Seinen brachten Montreux eine ganz eigene Farbe, weit entfernt vom Jazz der Anfänge, doch ganz im Geist eines Festivals, das jeder lebendigen Musik offenstand.
Rock nach Robert Smith
1978 in Crawley gegründet, hat The Cure vier Jahrzehnte durchquert, ohne etwas von seiner Aura zu verlieren, zwischen Abgründen („Pornography“, „Disintegration“) und leuchtenden Hits („Just Like Heaven“, „Friday I’m in Love“). Robert Smith, eine sofort erkennbare Silhouette, blieb ihre einzige Konstante.
Ihr Auftritt an der Golden Rose erinnert daran, dass Montreux, bevor es ein reines Jazzfestival war, dank der Rose d’Or eine europäische Hauptstadt des Musikfernsehens war, wo sich jede Welle des Pop zeigte.
