1983
Water Sign
Das erste der vier Alben, die Chris Rea zwischen 1983 und 1986 in den Mountain Studios aufnahm, neben „Wired to the Moon“, „Shamrock Diaries“ und „On the Beach“. Die künstlerische Wiedergeburt des Gitarristen am Genfersee.
Rock, Pop & Metal

Chris Reas Verbindung zu Montreux führt über einen Mann: David Richards, den Toningenieur der Mountain Studios, der mit ihm „Water Sign“ koproduzierte, sein fünftes Album, erschienen im März 1983. Die Platte entstand unter schwierigen Bedingungen, da die Plattenfirma die Finanzierung verweigerte: Der britische Sänger mit der rauen Stimme musste auf Stücke zurückgreifen, die als blosse Demos aufgenommen worden waren, spielte die meisten Instrumente selbst und griff zu Drumcomputern. Das Album kam im Vereinigten Königreich nur auf Platz 64, doch sein unerwarteter Erfolg in Irland löste dort eine lange Tournee aus, den Ausgangspunkt für die Erholung seiner Karriere.
Anfang der 1980er-Jahre stockte die Karriere von Chris Rea. Seine Plattenfirma weigerte sich, sein fünftes Album zu finanzieren. Ohne Aufnahmebudget blieb ihm nichts anderes übrig, als von dem auszugehen, was er bereits hatte: Stücke, die als blosse Demos aufgenommen worden waren.
Daraus entstand eine fast im Alleingang gemachte Platte. Rea spielt die meisten Instrumente selbst und greift zu Drumcomputern, was ihm kaum ähnlich sah. Der Zwang wurde zum Stoff der Platte: „Water Sign“ ist karger, intimer als das Vorangegangene.
In den Mountain Studios erhielt die Platte ihre endgültige Gestalt, und dort kam David Richards ins Spiel. Der Haustoningenieur nahm nicht nur auf: Er koproduzierte das Album gemeinsam mit Rea.
Das Montreuxer Studio spielte diese Rolle oft für Künstler in Schwierigkeiten: ein abgelegener Ort, ohne eine Plattenfirma im Flur, mit einem Mann, der das Pult bedienen und eine Meinung beisteuern konnte. „Water Sign“ erschien im März 1983.
Die Platte hatte nicht überall Erfolg, aber in einem Land verkaufte sie sich gut: in Irland. Rea stellte dort eine lange Tournee auf die Beine, die ihm ein Publikum und einen Grund zum Weitermachen zurückgab.
Von dort aus kam seine Karriere wieder in Gang, bis zu den grossen Erfolgen der Folgejahre. Ein Album, das seine Plattenfirma nicht bezahlen wollte und das in einem Schweizer Studio Gestalt annahm, wurde zum Wendepunkt.

Die kostenlose Ausstellung in den echten Mountain Studios, wo Queen zwischen 1978 und 1995 sieben Alben aufnahm.
1983
Das erste der vier Alben, die Chris Rea zwischen 1983 und 1986 in den Mountain Studios aufnahm, neben „Wired to the Moon“, „Shamrock Diaries“ und „On the Beach“. Die künstlerische Wiedergeburt des Gitarristen am Genfersee.