Jazz, Soul & Blues
Jamiroquai

Jamiroquai, die britische Funk- und Acid-Jazz-Band um Sänger Jay Kay, war einer der grossen Erfolge der 1990er-Jahre, mit Hits wie „Virtual Insanity“, „Cosmic Girl“ und „Canned Heat“. Die Band stand mehrmals auf der Bühne des Montreux Jazz Festival, von ihrem Debüt 1995 bis zum Headliner-Auftritt 2018, über das Konzert von 2003, das zur Kult-DVD wurde.
Jamiroquai, der Funk von Jay Kay in Montreux
Der Acid-Jazz-Groove der 1990er
Gegründet 1992 in London um Jay Kay, erkennbar an seinen extravaganten Hüten, setzte Jamiroquai einen modernen Funk mit Disco- und Acid-Jazz-Einschlag durch. Mit vier Nummer-eins-Alben im Vereinigten Königreich und dem Welterfolg „Virtual Insanity“ wurde die Band zu einer der populärsten ihrer Generation.
Vom Space Cowboy zum „Live at Montreux“
Jamiroquai entdeckte das Auditorium Stravinski am 12. Juli 1995, mitten in der Tournee zu „The Return of the Space Cowboy“. Die Band war erst drei Jahre alt, doch ihr tänzerischer Funk und Jay Kays behütete Silhouette setzten sich schon auf der grossen Festivalbühne durch.

Am 16. Juli 2003 kehrte sie für ein Set von über zwei Stunden zurück, ganz Groove und Bewegung, zwischen Hits und Albumstücken. Die Kameras liefen: Dieses Konzert wurde zu „Jamiroquai – Live at Montreux 2003“, 2007 von Eagle Vision auf DVD veröffentlicht und lange eines der meistgesehenen Live-Dokumente der Band — mit einem „Space Cowboy“ aus dem Abend von 1995 als Bonus.
Fünfzehn Jahre später schloss Jamiroquai den Kreis: Die Band war einer der Headliner der 52. Ausgabe, die am 14. Juli 2018 endete, getragen von ihrem Album „Automaton“. Von der Entdeckung 1995 bis zur grossen Rückkehr 2018 begleitete Montreux den gesamten Weg der Truppe von Jay Kay.