Jazz, Soul & Blues
Lisa Simone

Lisa Simone (geboren 1962), amerikanische Sängerin, ist das einzige Kind von Nina Simone. Nach dem Broadway und einer Militärkarriere wandte sie sich dem Jazz und dem Soul zu und trägt auf ihre Weise ein immenses Erbe auf die Bühnen der Riviera.
Lisa Simone, die Stimme eines Erbes
9. Juli 2016: im Auditorium Stravinski
Am 9. Juli 2016 betrat Lisa Simone die Bühne des Auditorium Stravinski, in jenem Saal, in dem ihre Mutter Nina Simone die Geschichte des Festivals geprägt hatte. Dort verband sie eigene Kompositionen, getragen von den Alben „All Is Well“ und „My World“, mit einigen Liedern aus dem Repertoire ihrer Mutter, ohne sich je darin einzuschliessen.
Zwischen Jazz, Soul und Gospel führt ihre warme Stimme ein Zwiegespräch mit einer immensen Erinnerung: In Montreux zu singen heisst für sie, in Ninas Spuren zurückzukehren und zugleich die eigenen zu ziehen.
Broadway, die Armee, dann die Bühne
Vor dem Jazz führte Lisa Simone zwei andere Leben: Offizierin der US Air Force, dann Musicaldarstellerin am Broadway, wo sie Hauptrollen in „Aida“ und „Les Misérables“ spielte. Erst um die Jahrtausendwende wandte sie sich ganz dem Gesang zu, zunächst unter dem Namen Simone, dann unter ihrem vollen Namen.
Man hörte sie auch am Cully Jazz Festival ganz in der Nähe: Die Riviera und das Lavaux wurden über die Jahre zu vertrauten Treffpunkten für Ninas Tochter.
