Jazz, Soul & Blues
Monty Alexander

Monty Alexander (geboren 1944 in Kingston) ist ein jamaikanischer Pianist von strahlendem Swing, der Reggae, Gospel und Boogie in den Jazz brachte. Zweiundzwanzig Konzerte in Montreux seit 1976: 2022 widmete ihm das Festival ein Album der Reihe „The Montreux Years“.
Monty Alexander: zweiundzwanzigmal in Montreux
Von Kingston zum Klavier der Welt
Monty Alexander spielte 1976 zum ersten Mal in Montreux. Zunächst mit Oscar Peterson verglichen, setzte er bald seine eigene Stimme durch: ein feuriger Swing, in dem immer wieder Jamaika, Reggae und die Melodien seiner Kindheit auftauchen. Zweiundzwanzigmal kehrte er zurück, in alle Säle des Montreux Jazz Festival.
„The Montreux Years“
Im November 2022 veröffentlichte das Festival „Monty Alexander: The Montreux Years“, ausgewählt aus seinen Auftritten von 1993 bis 2016, von der Miles Davis Hall bis zum Auditorium Stravinski. Drei Jahrzehnte einer Spielfreude, die nie nachliess.
Am Cully Jazz, von 1991 bis 2024
Das Cully Jazz Festival im Lavaux gehört ebenfalls zu seiner Schweizer Geschichte. Schon 1991 wurde dort eines seiner Konzerte aufgenommen und unter dem Titel „Live at the Cully Select Jazz Festival“ veröffentlicht. Am 7. April 2024 kehrte er zur 41. Ausgabe zurück: im Trio stellte er vorab „D-Day“ vor, ein Album, auf dem Themen aus den Kriegsjahren — „Brazil“, „I’ll Never Smile Again“ — neben eigenen Kompositionen stehen.
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